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RATGEBER

Was gehört auf eine Firmenwebsite?

Eine kleine Firmenwebsite braucht nur wenige Dinge. Diese Checkliste hilft dir, den Kern zu finden.

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Die kurze Antwort

Eine kleine Firmenwebsite muss vier Dinge schaffen: erklären, was du anbietest, zeigen, für wen, Vertrauen aufbauen und einen einfachen Weg zur Anfrage bieten. Alles andere ist Zugabe. Viele Seiten scheitern nicht, weil etwas fehlt, sondern weil zu viel draufsteht.

Die Checkliste gilt, egal ob du die Seite selbst baust oder bauen lässt.

1. Ein klarer Satz oben

Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie bleiben. Der erste Satz sollte sagen, was du tust und für wen, zum Beispiel: Wir streichen Wohnungen in deiner Region zum Festpreis. Vermeide Sätze, die auf jede Firma passen würden, wie „Qualität ist unser Anspruch“.

Darunter gehört ein Knopf, der zur Anfrage führt. Nicht erst am Seitenende.

2. Leistungen in kurzen Stichpunkten

Liste auf, was du anbietest und in welchem Gebiet. Schreib so, wie deine Kunden suchen würden, nicht in deiner Fachsprache. Wenn du etwas bewusst nicht machst, darf das ebenfalls dort stehen. Das spart beiden Seiten Zeit.

Preise müssen nicht auf jeder Seite stehen. Hast du Festpreise, sind sie aber ein starkes Argument, weil viele Kunden Angst vor offenen Rechnungen haben.

3. Vertrauen, aber echtes

Vertrauen entsteht durch echte Fotos von deiner Arbeit, einen Namen und ein Gesicht, nachvollziehbare Abläufe und Kontaktdaten. Nutze nur Bewertungen und Referenzen, die es wirklich gibt und die du veröffentlichen darfst. Erfundene Kundenstimmen sind nicht nur unehrlich, sondern auch rechtlich riskant.

Hast du noch keine Kundenstimmen, lass den Bereich weg. Eine ehrliche kleine Seite wirkt besser als eine aufgeblasene.

4. Kontakt, der funktioniert

Telefonnummer oder E-Mail gut sichtbar, am Handy antippbar. Dazu ein kurzes Formular mit wenigen Pflichtfeldern: Name, Erreichbarkeit, Anliegen. Jedes zusätzliche Feld senkt meist die Zahl der Anfragen. Antworte schnell, denn die beste Seite hilft nicht, wenn Anfragen liegen bleiben.

5. Die Pflichtangaben

Für geschäftliche Seiten in Deutschland gehören ein Impressum und eine Datenschutzerklärung dazu. Das Impressum muss leicht erreichbar sein, meist als Link im Fußbereich. Bindest du Kontaktformulare, Karten, Videos oder Statistik-Werkzeuge ein, ändert sich, was in der Datenschutzerklärung stehen muss. Das ist keine Rechtsberatung. Im Zweifel frag eine Fachperson.

6. Am Handy gut lesbar

Oft kommt ein großer Teil der Besucher vom Handy. Prüfe deine Seite auf dem eigenen Telefon: Ist die Schrift lesbar, ohne zu zoomen? Sind die Knöpfe groß genug? Lädt die Seite zügig? Große unkomprimierte Fotos sind der häufigste Bremsklotz.

Was du weglassen kannst

Karussell-Banner, Musik, lange Firmengeschichten, einen Blog, den niemand pflegt, und Funktionen, die nur gut aussehen. Wenn du später mehr brauchst, kannst du die Seite erweitern.

Ein Onepager reicht für viele Selbstständige. Bei uns kostet er 590 € Festpreis, die kleine Firmenwebsite mit bis zu 5 Unterseiten 1.290 €. Du schickst Stichpunkte und Fotos, wir bauen den Entwurf, du prüfst ihn. Details findest du im Angebot.

Häufige Fragen von Selbstständigen

Brauche ich Fotos von mir? Nicht zwingend, aber ein echtes Foto und ein Name machen dich greifbar. Besonders bei Dienstleistungen, bei denen Menschen jemanden in ihr Zuhause oder in ihre Unterlagen lassen, hilft das.

Wie lang sollen die Texte sein? So kurz, wie es geht, ohne dass etwas Wichtiges fehlt. Ein Absatz pro Leistung genügt meist. Lange Texte liest am Handy kaum jemand.

Muss ich laufend Neuigkeiten veröffentlichen? Nein. Eine Seite, die ehrlich zeitlos ist, wirkt besser als eine mit einem Beitrag vom vergangenen Jahr, der als Neuigkeit auftaucht. Veröffentliche nur, was du wirklich pflegen kannst.

Kleiner Praxistest

Zeig die Seite einer Person, die dein Geschäft nicht kennt. Gib ihr zehn Sekunden und frag dann: Was bietet diese Firma an? Kann sie es sagen, stimmt die Grundlage. Kann sie es nicht, überarbeite zuerst den ersten Satz und die Leistungsliste, bevor du etwas anderes anfasst.

Nach dem Start

Eine Website ist nie ganz fertig. Plane zweimal im Jahr einen kurzen Check ein: Stimmen Kontaktdaten und Leistungen noch? Funktionieren alle Links und das Formular? Ist das Impressum aktuell? Schon diese halbe Stunde verhindert, dass Besucher auf veraltete Angaben stoßen. Hast du dafür keine Zeit, kannst du bei uns eine einfache Pflege dazubuchen. Sie ist freiwillig und monatlich kündbar.

Nächster Schritt

Schreib vor allem diese drei Dinge auf: Was biete ich an? Für wen? Wie soll man mich erreichen? Mit diesem Zettel kannst du selbst loslegen oder uns eine Anfrage schicken.

Weitere Ratgeber

  • Festpreis oder Stundensatz – was ist bei einer Website besser?

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